Über Mich

 

Durch viele Ausbildungen in meinem Leben kristallisierten sich meine Interessen immer weiter heraus. Die am stärksten ausgeprägten Gebiete sind hier zusammengefasst:

Sportler

In meinem Leben identifiziere ich mich häufig über die körperliche Auseinandersetzung mit mir selbst. Dabei ist es vor allem das Laufen, das Klettern und der Triathlon, woran ich am ehesten denke.

Den Kletterer in mir gibt es nun schon seit über einer Dekade. Bereits als Kind kletterte ich schon überall hoch. Als junger Erwachsener entdeckte ich das Klettern für mich als Sportart. Es befreit mich heute immer noch, reine Kletterzüge zu unternehmen. Dabei komme ich regelmäßig immer wieder in einen sehr konzentrierten Zustand, in dem ich alles bis auf den Moment vergesse. Nicht nur Körperlich, sondern auch im Geiste klettere ich heute nach zehn Jahren immer noch sehr intensiv. Dabei denke ich häufig an Felsen im Wald, an denen ich hochklettere, während mir die Sonne auf dem Rücken scheint. In Zeiten des fokussierten Trainings am Tag, träume ich in der Nacht, wie ich mich elegant in der vertikalen bewege.

Körperlich bin ich ziemlich gut trainiert und klettere bis in den obersten neunten Grad. In der Kletterhalle schaffte ich am Anfang des Jahres (2017) endlich mein Projekt, eine 10-. Allerdings „nur“ im Toprope. Wenn es draußen wieder kälter wird und mehr Zeit zum Indoor Sporttreiben ist, werde ich diese Route im Vorstieg abhaken.

Der Läufer in mir sucht sich immer wieder neue Strecken und Herausforderungen. Meistens fernab von Wettkämpfen und am liebsten in der Natur, alleine oder mit meiner Partnerin. Dabei ist es mir oft egal, ob schnell oder langsam. In meinem Verständnis ist der Mensch durch seine Entwicklungsgeschichte für das laufen gemacht.

Im Frühling kam ich durch eine Fußverletzung mal wieder an meine Läuferischen Grenzen und ich musste knapp zwei Monate ein Schonprogramm mit wenig Lauferei durchleben. Weil Laufen eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben ist, war das eine schwierige Zeit. Ich nenne Verletzungszeiten Entwicklungszeiten. Denn immer wieder, wenn mich äußere Umstände oder Verletzungen bremsen, werde ich nachdenklich und schaue, wie ich Dinge verändern muss, damit ich in Zukunft besser und verletzungsfrei laufen kann. Jetzt, wo ich wieder Laufe, bekomme ich vor Dankbarkeit manchmal Tränen in den Augen.

Laufbewegungen sind einfach die schönsten Bewegungen, die ein Mensch in seinem Leben tun kann. Denn Laufen bedeutet für mich, Mensch sein.

Der Triathlet in mir entstand, als mir ein Freund während meiner Kölner Studienzeit das Buch „Vom Junky zum Ironman“ von Andreas Niedrig schenkte. Andreas Niedrig ist ein Mensch, der seine Leidenschaften mit sehr hohen Antrieb verfolgt. Somit ist er mir sehr ähnlich und eines meiner Vorbilder. Auch ich setze mich mit meiner Umwelt sehr extrem auseinander. Bei Andreas war der ausschlaggebende Punkt die Drogenzeit, was sich innerhalb weniger Jahre umwandelte in einen Lebenstraum-Verwirklicher. Er nutzte seine Angst vor dem Leben als Antriebsmotor, um sein Leben anzupacken und erreichte damit ein hohes Level bis in den professionellen Bereich. Bei mir kam es zum Lebenstraum-Verwirklicher, weil ich mich als einen Spätentwickler betrachte. Ich hing mit meiner Entwicklung lange Zeit hinterher. Jedoch hörte diese Entwicklung nie auf, sondern ging immer weiter bis heute und wird erst mit einem letzten schließen meiner Augen vollendet sein. Somit war es nur eine Frage der Zeit, bis ich irgendwann mit dem Triathlon begann. Dabei liebe ich diesen Rausch, wenn ich meine Energie im Training auftanke. Ich stelle mir vor, wir alle sind heute noch Jäger und Sammler. Der Triathlon ist wie eine Jagd. Im Wettkampf werde ich von zwei überwältigenden Gefühlen überströmt:

Einerseits stelle ich mir einen Krieg vor, bei dem die Athleten im Wettkampf wie ein Stamm voller tapferer Krieger auf dem Weg sind, ihre Heimat gegen einen anderen Krieger-Stamm zu verteidigen. Sicherlich passiert der Kampf nur in meinem Inneren und ausschließlich gegen mich selbst oder mit mir selbst. Die Gegner dabei sind die Glaubenssätze und Herausforderungen die es zu bekämpfen gilt. Während eines Wettkampfes hole ich Glaubenssätze aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche und setze mich mit ihnen auseinander. Gewinne ich gegen sie, gibt es ein gutes Rennen.

In anderen Wettkämpfen fühle ich ein Gefühl, dass alle Athleten auf einer Großjagd sind und wir alle eine Herde Tiere jagen. Dabei entsteht ein Gefühl der Gemeinsamkeit. Solche Rennen sind nicht oft, wie die ersteren genannten. Sie sind vom Start an mit großer innerer Freiheit verbunden. Das Gefühl entsteht oft nur, wenn ich richtig ausgeruht an den Start gehe und ich eine große Energie in mir spüre. Im Wettkampf fühlt es sich es sich an, als wenn wir alle gemeinsam ein Ziel verfolgen. Ich spüre keine Konkurrenz, sondern eher die anderen Jäger als Begleiter. In einem solchen Rennen laufe ich weit vorne mit einer guten Platzierung am Ende. Genau das versuche ich immer wieder zu erreichen. Wie ich das schaffen werde, erfährst Du in meinen Blogbeiträgen.

Autor

Damals, als ich in der Industrie nach meinem Ingenieursstudium als Projektingenieur Verantwortung für eine automatisierte Produktion übernahm, fing ich unbewusst an zu schreiben. Ich wusste nicht, was es werden würde, als ich die ersten Zeilen von „Seitdem ich denken kann, treibe ich Sport" schrieb. Noch während ich den Arbeitsvertrag unterschrieb, setzte ich mir das Ziel, Triathlet zu werden. Von nun an war ich Ingenieur, Sportler und Schriftsteller. Nachts blieb ich wach im Bett liegen - damals wusste ich nicht, warum ich im Dunkeln grübelte. Um das zu klären schrieb ich die Worte die kamen auf. Es entstanden wunderbare Zeilen, die mir heutzutage oft meinen Weg weisen, wenn ich darin lese.

Nachdem ich meine Arbeit und mein vermeintlich sicheres Leben aufgab, um mich in Australien besser kennen zulernen, fing ich bewusster an zu schreiben. Ich entwickelte dabei meinen Schreibstil weiter, indem ich aktuelle Geschehnisse mit meiner Traumwelt verwob. Somit konnte ich äußere Situationen mit meiner inneren Welt verbinden. Von nun an wurde es eine sehr interessante Logik, die mir Lösungen und vor allem Motivation offen darlegte.

Heute schreibe ich, um Klarheit zu finden, um zu strukturieren und um meine Ziele zu fokussieren. Ich finde beim Schreiben heraus, was meine Aufgaben auf dieser Welt sind.

Ingenieur

Für mich bedeutet Ingenieur sein, eine Einstellung zum Leben und ein anzustrebendes Ziel der Lebenseinstellung. Ich erlaube mir meine Welt sachlich anzuschauen, auch wenn es um mich persönlich geht. Ich beobachte gerne Dinge, um sie im Anschluss zu optimieren. Viele Dinge die ich tue ergeben deswegen einen Sinn. Nach und nach gehe ich eine Aufgabe nach der anderen an. Es geht dabei um Selbstführung und Selbstoptimierung. Die wichtigsten Gebiete sind Gesundheit, Sport und menschliche Bewegungen. Was ich schon alles optimiert habe, kannst du in den Blogs zu den entsprechenden Themen nachlesen. Dort wird mit der Zeit immer mehr von meinen Überlegungen zu unserer Welt zu finden sein. Ich bin überzeugt, dass man sein Leben lang an sich optimieren und an sich arbeiten kann – und dass mit Freude!

Motivator

Schaue ich meine Gegenüber an, so sehe ich eine Variante von mir. Früher sah ich in meinem Gegenüber immer das, was in ihm/ihr alles nicht passierte und es machte mich traurig und häufig auch zornig. Ich möchte die Menschen um mich herum positiv beeinflussen. Im Laufe der Jahre lernte ich, dass es Zeit, Geduld und immer wieder einen wohl dosierten individuellen Schubser benötigt, um etwas nachhaltig in einem Menschen zu bewirken. Den Motivator in mir kannte ich bis vor kurzem noch nicht, bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, wie sehr ich Menschen mit meinen Überzeugungen in meinen Bann ziehe. Von da an beobachtete ich bewusst in meinem Gegenüber, was passiert, nachdem ich mein Wissen gebündelt mit meinen Überzeugungen weitergegeben habe. Auch in diesem Gebiet lern(t)e ich meine Gabe des Ingenieur-seins anzuwenden – Beobachte, denke, dosiere – optimiere!

 

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